Über uns und weshalb wir Hanf anbauen

Dipl. Ing. (FH) Michael Kutzob

Hanfanbau – nachhaltiger Anbau und vielseitige Verwendung

-Michael Kutzob, Dipl. Ing (FH) Agrar

Nach meinem erfolgreich abgeschlossenem Studium nahm ich zunächst eine Stelle in der Vermarktung einer namhaften Erzeugergemeinschaft für Bioprodukte an, ehe ich nach fünf Berufsjahren in die Forschung wechselte um dort weiter an interessanten Projekten zu arbeiten.

Hanf Shop
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Was Afrika mit mondhanf zu tun hat

Auf einer mehrmonatigen Reise durch Südafrika hatte ich Zeit zum Nachdenken.
Warum hatte ich Landwirtschaft studiert? Ich wollte doch etwas tun: gegen Massenproduktion und Monokulturen, gegen Tausende Tonnen Pestizide, die auf unsere Felder gekippt werden.
Unterwegs lernte ich viele alternative Herangehensweisen kennen. So kam ich während meiner Mitarbeit auf einem Permakulturhof erstmals mit Hanfanbau in Berührung und es reifte die Idee: Zurück in Deutschland werde ich Hanfbauer. Dort begann ich weiter zu recherchieren: Landwirtschaft in geschlossenen Kreisläufen, so wie ich sie will, nachhaltig, regional, kleinstrukturiert und ökologisch – das ist möglich. Die Sonderkulturpflanze Hanf ist für einen Anbau und eine Verwertung, wie ich sie mir wünsche, bestens geeignet. Ein echter Tausendsassa. Ich sprach mit meinem langjährigen Freund Christian, der meine Ansichten zum Thema Landwirtschaft teilt, und im Jahr 2015 wagten wir gemeinsam den großen Schritt und gründeten Food for Life. Kurze Zeit später war die Marke „mondhanf“ geboren.“

Dipl. Ing. (FH) Christian Schmid

Hanfanbau als Beitrag zum Umweltschutz

-Christian Schmid, Dipl. Ing. (FH) Umweltsicherung

„Der Anbau von Hanf ist für mich auch aus umweltrelevanten Gründen interessant. Angewandter Umweltschutz bedeutet, Alternativen für bestehende Missstände aufzuzeigen und diese umzusetzen. Einer dieser Missstände ist der Einsatz von Kunstdünger, der bei seiner Herstellung beträchtliche Mengen an fossilem Erdöl und -gas verbraucht. Einmal auf unseren Ackerböden ausgebracht, belastet er diese massiv. Ein nicht unerheblicher Teil sickert direkt in unsere Grundwasserspeicher ein.
Ein weiterer Missstand ist der Einsatz von „Pflanzenschutzmitteln“. Dieser beschönigende Ausdruck meint nichts anderes als Unkraut- und Insektenvernichtungsmittel, welche dafür gemacht wurden, alles außer der gewünschten Kulturart zu beseitigen. Diese Ackergifte sind allgegenwärtig in der Umwelt nachzuweisen, auch in unserem Essen und sogar in uns selbst.

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Ohne Kunstdünger und Pestizide

Bei der Kultivierung von Speisehanf können wir getrost auf den Einsatz von Kunstdünger, vor allem aber von Pestiziden, verzichten. Hanf ist vielseitig verwertbar und daher bestens geeignet für eine nachhaltige und regionale „Kreislauf-Landwirtschaft“ mit hinreichend hohen Erträgen. Und das Beste: Hanfprodukte sind wohlschmeckend und sehr gesund!“

Hanfanbau ist unsere Leidenschaft